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Reise Teil.2

  • Autorenbild: annaendriss06
    annaendriss06
  • 25. Jan. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Abens am 26. ging es dann los nach Sansibar. Nach einer ruhigen Bus und einer sehr stressigen Fährefahrt kamen wir dann an. Wir haben uns mit 6 anderen Freiwilligen zusammengetan. Der erste Tag in Stonetown war sehr schön. Stonetown besteht aus hohen Gebäuden, mit kleinen Gassen drumherum.

Da es bei unserem Airbnb Probleme gab mussten wir aber schnell umziehen und haben uns für Paje, einem sehr touristischen, strandigem Ort entschieden.

Dort waren wir viel am Strand, haaben mit Schildkröten geschwommen und auch in einer Lagoone getaucht.

Das Hotel in dem wir waren hat das Essen in leeren Kokusnusshälften serviert was ich sehr schön fand. An Silvester, waren wir mit einer Uganderin aus dem Hotel zusammen und es gab ein Feuerwerk über dem Wasser.

Nach Silvester sind wir dann in eine Gegend umgezogen, in der es nicht so touristisch ist. Dort haben wir uns mit einem Local angefreundet, der uns dann eine günstige Tour zum Nakupenda Island gegeben hat. Außerdem hat er manche von uns mit in die Moschee genommen und selbst Kleidung seiner Familie ausgeliehen. Dannach gab es bei ihm zuhause Essen.

Auch gab es an einem Abend bei einem Hotel ein Lagerfeuer am Strand, das er gebaut hat, zu welchem er uns eingeladen hat.



Dann ging es auch schon zum Zwischenseminar. Um 4 Uhr morgens ging es los zur Fähre.

Angekommen in Bagamoyo haben wir uns erstmal kennengelernt und unsere Erwartungen für das Seminar geklährt.


Der Seminartag ging um 8Uhr mit Frühstück los. Dannach wurde am Strand über unsere Gedanken über den vorherigen und kommenden Tag gemacht. Dannach ging es auch schon dirket los mit dem Programm. Am ersten Tag haben wir Fieberkurven gemacht, wo wir unsere Hoch und Tiefpunkte des letzten halben Jahres gezeigt und reflektiert haben. Auch haben wir unsere Projekte eineander erklährt. Am zweiten Tag gab es Einzel und Gruppengespräche mit den Teamerinnen und den Mitfreiwilligen. Auch haben wir Bagamoyo erkundet. Da haben wir einen Masaai kennengelernt, welcher uns beigebracht hat Armbänder zu machen. Abends haben wir einen Film über die Folgen des Kolonialismus in Tansania angeschaut. Der Film heißt " Das leehre Grab". Es geht um zwei Familien, deren Vorfahren in der Kolonialzeit die Köpfe abgetrennt wurden und mit nach Deutschland gebracht wurden. An jede neue Generation wird dieses Leiden und die Aufgabe weitergetragen den Kopf wiederzufinden weitergetragen. Auch wurde von einem Tansanier in Deutschland berichtet, der Jahre lang, eine Staße mit dem Namen eines Kolonialverbrechers und Massenmörders wärend dem Majimaji Aufstandes, umzunennen.

Am Dritten Tag, haben wir viel über Kolonialismus und auch unsere Erfahrungen geredet. Dann ging es in die Stadt. Bagamoyo ist der ehemalige Regierungssitz, der deutschen Kolonie Süd-Ost- Afrika. Auch wurden von dort die Sklaven verschifft. Darum heißt die Stadt auch Bagamoyo, was soviel woe " Leg dein Herz nieder" bedeutet.

Dort haben wir uns die Boma, das ehemalige Regierungsgebeude, das Museum, das Denkmal und auch die Gräber von den Deutschen angeschaut.

Etwas was uns sehr geschockt hat war, dass die Gräber der Deutschen von der deutschenregierung immerwieder restauriert und geputzt werden, während das Denkmal für die Opfer, sehr ungepflegt und fast vergessen war. Auch war die Boma, einfach eine Ruine, die komplett verdreckt und voller Zigarettenstümmel war. Die Einheimischen benutzen diesen Ort einfach zum abhängen und rauchen.

Über das haben wir am Tag darauf auch mit einer tansanischen Feministin geredet, die uns im Seminar als Gast besuchen kam. Sie meinte, dass die Leute um von diesem Trauma der Kolonialzeit zu heilen, einfach vergessen und vergessen wollen.


Auch haben wir mit ihr viel über Frauenrechte, Herrausvorderungen und viele andere Themen geredet. Es war sehr interessant.


Abends haben wir uns in einer Malstunde mit dem Thema " Wer will ich sein beschäftigt.


Am letzten Tag haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir unser nächstes halbes Jahr gestalten wollen und uns Ziele gesetzt. Auch haben wir Briefe an uns selbst geschrieben, die wir bekommen, wenn wir zurück in Deutschland sind.

Am Abend gab es einen Buntenabend, an dem wir Spiele vorbereitet haben. Leider hat meine Gruppe nicht gewonnen aber es hat trotzdem viel Spaß gemacht.


Nach drei Tagen Heimreise, kam ich dann letzte Woche wieder in Didia an.

Leider sind viele der Schwestern nicht mehr da, aber es war schön die, die noch da waren und auch die Brüder wieder zu sehen.

Die Headsister, hat mir jetzt auch die Möglichkeit geschafft, selber eine Klasse in englischer Grammatik zu unterrichten. Am Mittwoch war meine erste Stunde, vor der ich sehr aufgeregt war, aber die trotzdem sehr Spaß gemacht hat. Am Ende der Stunde, haben die Schüler mir dann noch ein wenig Suahili beigebracht.


Auch habe ich jetzt angefangen Armbänder zu machen, wie es mir der Masaii beigebracht hat.


Das war's auch schon mit meinem Blog. Ich hoffe er war interessant und freue mich schon aufs nächte mal.

 
 
 

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